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Oktavia in Europa

Vorstellung der Kandidatin der Südtiroler Grünen und SEL auf der Liste „Tsipras“ v.l./d.s. Riccardo Dello Sbarba, Nicola Fratoianni, Oktavia Brugger, Brigitte Foppa Den Besuch von Nicola Fratoianni, gesamtstaatlicher Koordinator von „Sinistra Ecologia Libertà“, in Bozen nahmen die Grünen und SEL zum Anlass, die Kandidatur von Oktavia Brugger innerhalb der Liste „Tsipras“, „L’altra Europa“ in einer Pressekonferenz vorzustellen. Die ehemalige RAI-Journalistin zeigte dabei unter anderem die Leitlinien ihres Wahlkampfes auf. Entgegen allen, oft populistisch argumentierenden Eurokritikern, betont Brugger dass Europa in erster Linie ein Friedensprojekt ist, das es zu schützen, zu verteidigen und weiter zu entwickeln gilt, um aus der reinen Wirtschaftsunion auch eine politische Union zu machen. Es braucht nicht weniger, sondern mehr Europa, im Sinne einer gemeinschaftlichen Arbeits- und Sozialpolitik. Zugleich muss Europa mit der menschlichen Vielfalt und jener der Natur sorgfältig umgehen. Ein Ausweg aus der Krise kann nur im Sinne der Nachhaltigkeit erfolgen, da der Weg des blinden Neoliberalismus bereits beschritten wurde – und in die jetzige Sackgasse geführt hat. Solidarität, der Grundwert Europas, muss wieder zur Leitlinie europäischer Politik werden, darin waren sich bei der Pressekonferenz alle Anwesenden (darunter die lokale Führung der Grünen und SEL und der ehemalige Europaparlamentarier Sepp Kusstatscher) einig. Nicola Fratoianni ergänzte, dass die Krise nicht mit reiner „Austerity“-Politik bekämpft werden könne, wie das Beispiel Griechenlands deutlich zeige. Auch in dieser Perspektive ergibt das Bündnis mit Alexis Tsipras Sinn. Die Grünen Südtirols sehen darin eine ideelle Ergänzung zu den eigenen, seit jeher vertretenen Werten und zugleich die beste Chance, die staatliche 4%-Hürde zu bewältigen. Oktavia Brugger ist innerhalb der Südtiroler Kandidaten für das Europaparlament die echte Neuigkeit, ein bekanntes und zugleich erfrischendes, politisch neues Gesicht. Sie ist die Alternative für alle ökosozialen, demokratischen, kritischen, aufgeschlossenen WählerInnen am 25. Mai. Bozen, den 23.04.2014